ROMMELSBACHER PS 16 im Vergleich

ROMMELSBACHER PS 16 im Test
Der Rommelsbacher PS 16 wird für seine guten Backergebnisse geschätzt. Das vergleichsweise leichte Gewicht macht den Pizzastein zudem handlich. In unserem Test haben wir herausgefunden, ob das Modell von Rommelsbacher auch uns überzeugen kann.

Verpackung und Lieferumfang

Der Rommelsbacher PS 16 kommt sicher verpackt in einem flachen Karton. Ausgepackt spricht uns der quadratische Pizzastein optisch an: Die helle Oberfläche zeigt sich gleichmäßig verarbeitet. Zum Entnehmen der Pizza erhalten wir mit dem Stein eine Holzschaufel, welche allerdings etwas klein wirkt.

Design und Verarbeitung

Für den Pizzastein wurde mit der Schamotte ein lebensmittelechtes Material gewählt. Bei diesem Modell sind die Kanten weich abgerundet und die Oberfläche fühlt sich glatt und ebenmäßig an. Zwar sind die feinen Poren des Naturmaterials zu erkennen, doch Rillen oder Erhebungen gibt es nicht. Das spricht für eine saubere und sorgfältige Verarbeitung des Pizzasteins. Von unten ist der Pizzastein geriffelt, sodass wir ihn im Ofen standfest positionieren können.

Material und Dicke

Der Rommelsbacher PS 16 macht einen soliden Eindruck. Mit 1,5 cm ist der Stein eher dünn, doch die Schamotte wirkt dabei stabil und strapazierfähig. Da es sich bei Schamotte um ein natürliches Material handelt, backen wir Pizza und Brot mit ruhigem Gewissen auf dem Stein. Zudem ist die Schamotte pflegeleicht: Wie vom Hersteller beschrieben, reicht es in den meisten Fällen aus, die Oberfläche nach dem Backen mit einem trockenen Tuch abzuwischen.

Durch Soße und Käse bleiben Verkrustungen zurück, die sich ebenfalls gut entfernen lassen. Die Oberfläche bleibt aber nicht lange gleichmäßig hell: Verkrustete Stellen hinterlassen dunkle Verfärbungen. Die Leistung wird dadurch aber nicht beeinträchtigt und das Material ist trotzdem hygienisch sauber. Für uns gehören die dunklen Stellen einfach zum Pizzastein aus natürlicher Schamotte dazu.

Größe und Gewicht

Die quadratische Form des Rommelsbacher PS 16 empfinden wir praktischer als runde Varianten. Auf der 35 x 35 cm großen Fläche können wir auch eckige Pizzen backen und am Rand bleibt Platz für Pizzabrötchen. Mit den Maßen eines normalen Backblechs passt der Rommelsbacher PS 16 in jeden Backofen. Durch die relativ dünne Schamotte lässt er sich zudem gut in kleineren Öfen platzieren und spart Gewicht ein: Mit 3 kg ist der Pizzastein leicht genug, um ihn mühelos auf dem Rost zu positionieren und zu reinigen.

Funktionalität

Der Rommelsbacher PS 16 ist tatsächlich mehr als nur ein Pizzastein: In unserem Test entdecken wir vielseitige Zubereitungsmöglichkeiten. Neben frisch zubereiteter Pizza eignet sich der Pizzastein für tiefgekühlte Pizza. Auch Brotlaibe können wir auf dem Schamottstein backen. Die quadratische Form des Pizzasteins lässt sich dabei variabel wie ein Backblech belegen: Neben herzhaftem Gebäck verwenden wir den Stein für Hefeteilchen. Für die Zubereitung von üppig belegten Pizzen oder Flammkuchen ist der Rommelsbacher PS 16 ebenfalls geeignet. Wie gut die Gerichte vom Pizzastein schmecken, schildern wir später.

Handhabung und Komfort

Anfangs ergeben sich einige Fragen zum Gebrauch des Pizzasteins. Die Anleitung des Rommelsbacher PS 16 beantwortet sie kurz und verständlich. Von der Aufheizdauer bis zur Reinigung nimmt die Bedienungsanleitung alle Punkte auf. Wie vom Hersteller beschrieben, heizen wir den Backofen zunächst auf die maximale Temperatur vor. Bei 270 °C verkürzt sich die Backzeit gegenüber Öfen mit 250 °C Maximaltemperatur. Mittig platzieren wir den Pizzastein auf einem Rost im Backofen, was bei dem handlichen Stein gut gelingt.

Nach dem Aufheizen kommt der kniffelige Teil: Die Pizza bereiten wir während des Aufheizens auf der Holzschaufel vor und lassen sie nun auf den Schamottstein gleiten. Bei dünn belegten Pizzen klappt das noch gut, bei üppigeren Pizzen brauchen wir dagegen Übung und Geduld. Der Pizzateig neigt dazu, am Holz hängen zu bleiben oder er reißt ein.
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Wärmespeicherung und Wärmeabgabe

Bevor wir die erste Pizza backen, heizen wir den Pizzastein etwa 30 Minuten vor. Für einen Schamottstein ist die Aufheizdauer gering. Nach dem Aufheizen brauchen unsere Pizzen rund fünf Minuten, bis sie fertig gebacken sind. Pizzen mit mehr Belag sind auf dem Stein in zehn Minuten zubereitet. Mit der gespeicherten Wärme des Pizzasteins können wir mindestens drei Pizzen hintereinander backen. Danach müssen wir den Stein erneut einige Minuten erhitzen. Drei Personen können ihre Pizza also fast gleichzeitig essen.

Der schlanke Stein speichert die Wärme sehr gut und gibt sie gleichmäßig an die Pizza ab. So backt der Rand überall gleichmäßig auf. Wenn wir Brot backen, können wir den Backofen nach 15-20 Minuten ausschalten. Jetzt hat der Schamottstein ausreichend Hitze für die restliche Backzeit gespeichert. Gegenüber dem Backen ohne Stein sparen wir dadurch Energie.

Qualität des Ergebnisses

Können wir uns die Pizzeria in Zukunft sparen? Nach dem Backen wirft der Teig die gewohnten Blasen wie im italienischen Restaurant. Der Boden ist an allen Stellen knusprig gebacken und im Inneren bleibt der Teig luftig – genauso wünschen wir uns eine Pizza. Bei dünnem Pizzateig müssen wir aufpassen, dass der Rand nicht zu trocken wird. Während der Teig schön knusprig wird, bekommt der Käse seine goldgelbe Farbe und brennt nicht an.

Wie sieht es bei Brot und Flammkuchen aus? Nach der angegebenen Backzeit bleibt der Teig innen herrlich saftig und locker. Der Hefeteig geht auf dem Schamottsein sehr gut auf und trocknet beim Backen nicht aus. Für uns erscheinen die Backergebnisse deutlich verbessert, als wenn wir ohne den Pizzastein backen.

Kleine Tipps

Als schwierig empfinden wir die Handhabung mit der Schaufel. Damit die Pizza besser vom Holz gleitet, mehlen wir die Schaufel etwas ein oder bestreuen sie mit Gries. So haftet der Pizzateig weniger an der Oberfläche. Für den trockenen Rand entdecken wir ebenfalls einen Trick: Vor dem Backen pinseln wir diesen mit Olivenöl ein. Noch ein Tipp für die Reinigung: Der Hersteller weist darauf hin, das Material nur trocken abzuwischen. Wenn Soße oder Belag auf den Stein läuft, reicht das aber nicht aus. Wir empfehlen dann, einen Kochfeldschaber zu verwenden. Damit entfernen wir die Verkrustungen einfach, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Vorteile

+ Leichter und handlicher Pizzastein
+ Vergleichsweise kurze Aufheizzeit
+ Vielseitig einsetzbar (z.B. Brot, Flammkuchen)

Nachteile

– Stein verfärbt sich mit der Zeit dunkel
– Längere Backzeit durch das dünne Schamotte
– Schwierige Handhabung mit der Holzschaufel
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Fazit

Bei dem Preis des Pizzasteins sind unsere Erwartungen hoch. Nach unserem Test können wir den Rommelsbacher PS 16 aber definitiv weiterempfehlen. Der Pizzastein lässt sich vielseitig einsetzen und überzeugt mit hervorragenden Backergebnissen. Pizza und Brot schmecken deutlich besser als ohne Pizzastein und die Backzeit verkürzt sich. Besonders eignet sich der Pizzastein, um mehrere Pizzen auf einmal zu backen. Nach dem Gebrauch lässt sich der Stein einfach säubern. Einzige Schwachstelle: Die Pizza gleitet schwer von der Holzschaufel und die Schaufel fällt klein aus. Qualität und Leistung sind für uns aber deutlich wichtiger und führen zur Bestnote im Test für den Rommelsbacher PS 16.

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